Ab dem 24. September 2026 kann Odoo neben seinen bestehenden Anbietern Amazon Web Services nutzen, um Odoo-Cloud-Datenbanken in Regionen außerhalb der EU zu hosten. Neue Kunden außerhalb der EU können je nach gewählter Hosting-Region und Odoos Infrastrukturanforderungen auf AWS platziert werden. Bestehende Datenbanken bleiben üblicherweise auf ihrer aktuellen Infrastruktur, obwohl Odoo angibt, dass sie bei Lebenszyklus- oder Wiederherstellungsoperationen zu AWS verschoben werden können. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only; Privacy)

Die Erweiterung gilt nicht für Datenbanken, die in Odoos EU-Region gehostet werden. Kunden können weiterhin eine verfügbare Odoo-Hosting-Region auswählen, sie können jedoch nicht den Infrastrukturprovider innerhalb dieser Region wählen. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only; Privacy; Cloud Sla) Organisationen sollten daher die Hosting-Region und den Infrastrukturprovider bei der Prüfung von Datenstandort, Verträgen und Anbieterrisiken als getrennte Aspekte behandeln.

Was sich am 24. September ändert

Die Änderung erweitert die Infrastrukturprovider, die Odoo außerhalb der EU nutzen darf. Das bedeutet nicht, dass jede neue Datenbank außerhalb der EU auf AWS platziert wird oder dass alle bestehenden Datenbanken am Wirksamkeitsdatum übertragen werden. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only; Privacy)

Für neue Kunden kann die Platzierung von der ausgewählten Region und den Infrastrukturanforderungen Odoos abhängen. Kunden können eine Hosting-Region nur auswählen, wenn diese Region verfügbar ist, und Odoo bietet innerhalb der Region keine separate Wahl des Infrastrukturproviders an. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only; Privacy; Cloud Sla) Die Wahl einer Odoo-Region bestätigt daher nicht, dass ein bestimmtes Infrastrukturunternehmen die Datenbank hostet.

Odoos veröffentlichte Aktualisierung nennt nicht, welche neuen Datenbanken AWS nutzen werden, und beschreibt auch nicht, wie Datenbanken unter den Providern zugewiesen werden. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only) Organisationen, die nach dem 24. September 2026 eine Bereitstellung außerhalb der EU planen, sollten die vorgesehene Hosting-Region bestätigen und vor Abschluss von Beschaffung, Datenschutz- oder Sicherheitsfreigaben erfragen, welche Providerinformationen Odoo bereitstellen kann.

Bestehende Datenbanken werden nicht automatisch migriert

Odoo sagt, dass bestehende Kunden außerhalb der EU üblicherweise auf ihrer aktuellen Infrastruktur bleiben. Eine Datenbank kann jedoch später im Rahmen von Lebenszyklus- oder Wiederherstellungsoperationen zu AWS verschoben werden. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only) Das Wirksamkeitsdatum ist daher kein allgemeiner Migrationszeitpunkt. Gleichzeitig muss der Provider, der eine bestehende Datenbank unterstützt, über die gesamte Lebensdauer der Datenbank nicht unverändert bleiben.

Das Update legt nicht fest, welche Lebenszyklusereignisse zu einer Verschiebung führen können, und erklärt auch nicht den Kundenbenachrichtigungsprozess bei einem Providerwechsel. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only) Organisationen mit providerbezogenen Anforderungen sollten Odoo fragen, wie diese Vorgänge verwaltet werden und welche Informationen vor oder nach einer Übertragung bereitgestellt werden.

Interne Aufzeichnungen sollten zwischen der ausgewählten Odoo-Hosting-Region und dem Provider unterscheiden, der die Datenbank derzeit unterstützt. Risiko-Register, Verarbeitungsverzeichnisse und Architekturunterlagen, die nur den aktuellen Provider nennen, müssen möglicherweise Odoos Fähigkeit berücksichtigen, AWS in Regionen außerhalb der EU zu nutzen. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only; Datenschutz)

EU-gehostete Datenbanken sind ausgeschlossen

Odoo erklärt, dass in der EU-Region gehostete Datenbanken von dieser AWS-Erweiterung nicht betroffen sind. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only) Organisationen sollten die zugewiesene Hosting-Region jeder Datenbank prüfen, statt sich auf Bürostandorte, Rechnungsadressen oder Nutzerstandorte zu verlassen. Der Ausschluss basiert auf der Region, in der die Datenbank gehostet wird.

Kunden können vorbehaltlich der Verfügbarkeit eine Odoo-Hosting-Region auswählen, aber das Update legt nicht fest, dass jeder Kunde in die EU-Region wechseln kann. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only; Datenschutz; Cloud SLA) Jede Organisation, die einen Regionswechsel in Betracht zieht, sollte zuerst die Verfügbarkeit bestätigen und ihre vertraglichen, betrieblichen und datenschutzbezogenen Anforderungen prüfen.

Die Regionswahl umfasst keine Anbieterauswahl

Kunden können eine verfügbare Odoo-Hosting-Region auswählen, aber Odoo kontrolliert den dort verwendeten Infrastruktur-Anbieter. Das AWS-Update führt keine Option ein, mit der Kunden innerhalb einer Nicht-EU-Region einen bestimmten Anbieter anfordern oder ablehnen können. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only; Datenschutz; Cloud SLA)

Diese Unterscheidung ist wichtig, wenn Beschaffungs- oder Compliance-Fragebögen sowohl nach dem Datenstandort als auch nach den Hosting-Anbietern fragen. Die Nennung der gewählten Region beantwortet die Standortfrage, legt aber nicht fest, dass ein Anbieter die Datenbank dauerhaft unterstützen wird. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only; Datenschutz; Cloud SLA)

Wenn interne Richtlinien die Genehmigung benannter Anbieter verlangen, sollten Organisationen prüfen, ob diese Genehmigung die Anbieter abdecken kann, die Odoo innerhalb der ausgewählten Region einsetzen darf. Eine Anforderung, das Hosting auf einen einzigen Anbieter zu beschränken, passt möglicherweise nicht zu Odoos beschriebenem Modell für Nicht-EU-Regionen. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only; Datenschutz; Cloud SLA)

Serviceverpflichtungen bleiben unverändert

Odoo erklärt, dass seine Verpflichtungen in Bezug auf Sicherheit, Backups, Verfügbarkeit und Notfallwiederherstellung unabhängig vom zugrunde liegenden Infrastruktur-Anbieter unverändert bleiben. Die Hinzufügung von AWS schafft keine separate Reihe von angegebenen Serviceverpflichtungen für auf AWS gehostete Datenbanken. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only; Cloud SLA)

Kunden sollten weiterhin die geltenden Odoo-Cloud-Bedingungen und das Material zu Service Levels mit ihren eigenen Anforderungen vergleichen. Odoos Aussage beantwortet keine organisationsspezifischen Fragen zu Nachweisen, Prüfunterlagen, Wiederherstellungserwartungen, Risikoakzeptanz oder Formulierungen interner Kontrollen. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only; Cloud SLA)

Subprozessor- und Governance-Unterlagen prüfen

Da Odoo den möglichen Einsatz von AWS für Nicht-EU-Cloud-Datenbanken ausweitet, müssen Organisationen möglicherweise Unterlagen überprüfen, die Odoos Unterauftragsverarbeiter oder unterstützende Infrastruktur-Anbieter ausweisen. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only; Datenschutz) Die erforderliche Maßnahme hängt von den Verträgen, Datenschutzpflichten und Freigabeprozessen der jeweiligen Organisation ab.

Eine Überprüfung sollte jede Odoo Cloud-Datenbank, die ausgewählte Region, ob sie bestehend oder geplant ist, sowie die intern erfassten Anbieterinformationen identifizieren. Teams können dann prüfen, ob ihre Dokumentation Anbieterwechsel während des Lebenszyklus oder bei Wiederherstellungsmaßnahmen zulässt. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only)

Das Update sollte nicht als Bestätigung festgehalten werden, dass eine bestimmte bestehende Datenbank zu AWS wechseln wird. Odoos erklärte Position ist, dass bestehende Nicht-EU-Datenbanken in der Regel auf ihrer aktuellen Infrastruktur verbleiben, obwohl ein späterer Wechsel im Rahmen von Lebenszyklus- oder Wiederherstellungsarbeiten erfolgen kann. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only)

Was mit Odoo zu prüfen ist

Vor der Freigabe einer neuen Nicht-EU-Bereitstellung nach dem 24. September 2026 sollten Organisationen die ausgewählte Hosting-Region, ihre Verfügbarkeit und die Anbieterinformationen bestätigen, die Odoo für die geplante Datenbank bereitstellen kann. Sie sollten außerdem fragen, wie ein späterer Anbieterwechsel in Kundendatensätzen oder Benachrichtigungen erscheinen würde. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only; Datenschutz; Cloud Sla)

Für bestehende Datenbanken sollten Kunden die aktuelle Region und den Anbieter prüfen, was Odoo in der Praxis unter Lebenszyklusoperationen versteht, und welches Verfahren angewendet wird, wenn eine Wiederherstellung zu einem Wechsel der Infrastruktur führt. Odoo bestätigt, dass ein solcher Wechsel erfolgen kann, liefert in seinem Update jedoch keine betrieblichen Details. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only)

Bewertungen des Anbieterrisikos, Verarbeitungsnachweise, Architekturdiagramme und Freigabedokumente sollten zwischen Odoo als Cloud-Dienstanbieter und dem zugrunde liegenden Infrastrukturanbieter unterscheiden. Die bestätigte Position ist, dass Kunden eine verfügbare Region wählen, Odoo den Anbieter innerhalb dieser Region auswählt, und in der EU-Region gehostete Datenbanken von dieser AWS-Erweiterung ausgenommen sind. (Odoo Sub Processor Update Non Eu Regions Only; Datenschutz; Cloud Sla)